Montag, 26. Oktober 2009

Buckingham & Mylady






"Kirkegaard told the story of a fire that broke out backstage at a circus and threatened to engulf the entire tent. To forestall panic, the manager sent out a clown to alert the audience to the danger and urge them to leave instantly. But they thought the clown’s increasingly frantic urgings were just his act—part of the show. They laughed, stayed put, and perished".
(Jerome Donovan, From chapter “Reunion in The Gambia)














"Mit "Buckingham & Mylady", gegründet von Corso Cullin und Oystein Huss zählten sie schon in jungen Jahren durch berüchtigte Live Shows zur Speerspitze des Artrocks. Beeinflusst von der Ästhetik des „Cinema of Transgression“ bieten sie dem Publikum Konzerte, die man eher dem Bereich der Performance oder besser der Body Art zu rechnen muss. Ihre gesamte Diskographie, die insgesamt 8 Studioalben aufweist, und ebenso viele Soloalben, kann man als Gesamtkunstwerk verstehen. Mit der Verschmelzung von Musik, Literatur und Body Art versuchen sie auf ihren Konzerten dem Publikum das Gefühl der Selbstauflösung, der totalen Befreiung zu infiltrieren. Wie sie sagen, sei das dem Publik das erste Mal richtig bei einem Gig in Istanbul widerfahren, zu der Zeit, als sie die repetitive Musik für sich entdeckten. Repetitive Musik kann ein Individuum in tranceähnliche Zustände versetzen, da sie auf ständiger Wiederholung ihrer inneren wie äußeren Struktur basiert, in der sich die Wahrhaftigkeit der Dinge offenbart und manifestiert. Die Literatur interessiert sie nicht als ästhetisches Mittel, sondern als eines der Tat, sie wollten sie nicht auf der Ebene der Fiktion betreiben, sondern Realitäten schaffen. Liest oder hört man manche Texte, wird man merken, dass ihre Literatur die Anwesenheit des Körpers spürbar macht, und durch die Verbindung zu den geistigen Ideen der Wörter unmittelbare Reaktionen des desselben herbeizuführen vermag.


"Seit ihrer Gründung haben sie mit unzähligen bekannten Musikern und Künstlern in aller Welt zusammengearbeitet, und ich bin der der Meinung, Buckingham & Mylady haben bisher mehr für die Avantgarde getan als Mutter Theresa für die Armen. Und in prophezeihe, dass Buckingham & Mylady in ferner Zukunft als Bezeichnung für die Stilepoche des frühen 21. Jahrhundert verwendet wird".

Jeffrey Weamer (Journalist and leadsinger of The Millers)




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