Donnerstag, 30. Mai 2013

My fashion video "This Too Shall Pass" for you on youtube

This Too Shall Pass
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Freitag, 12. Oktober 2012

An einem Winterabend


An einem Winterabend, es war bereits vor mehreren Stunden dunkel geworden, saß ich,
die kalte Luft durch die Nase atmend, unter freiem Himmel alleine auf einer Parkbank,
außerhalb der standfesten Stadt, weit & breit keine Spur von einem Mitmenschen,
& starrte Gedankenversunken in die Dunkelheit, ohne Furcht zu verspüren, als mich,
zuerst auf meinem rechten, dann auf meinem linken Schenkel etwas kitzelte,
obwohl mir Körper & Kopf völlig taub schienen, was mich, gegen meine Natur,
ganz & gar gleichgültig ließ, & ich mich nicht kratzte, um das Kitzeln zu stoppen.
Das Kitzeln hörte nicht auf, nein, es breitete sich weiter nach meinen Füßen,
bis zu meinen Zehen aus, dann hörte es für eine Weile auf, bis es an meinem Rücken fortsetzte, & sich über Bauch, Brust, Schultern, Hals, Mund, Wangen, & Stirn ausbreitete.
Als ich aus meinen Gedanken - mehrere Personen waren gekommen und gegangen (es müssen Stunden vergangen sein), & ich war müde von der langen Reise- aufwachte, vermochte ich keine Extremität meines Körpers mehr zu bewegen: weder Finger, Beine, Zehen oder Kopf; ja ich war gänzlich paralysiert. Ober- und unterhalb meiner Augen fühlte ich einen leichten Druck, wie von einem Verband, der meinen Kopf und den Körper umhüllte, & als ich mit meinen Augen ganz zur Seite blickte, erkannte ich die sich streckenden & einen Faden spinnenden Beine einer Spinne,
die sogleich über meine Augen tänzelte, & auch diese -wie mir nun bewusst wurde-
letzte freie Stelle meines Leibes zuspinnte, so dass ich in völliger Dunkelheit eingehüllt von ihrem Machwerk war. - Es war warm und kühl zugleich. Dann schlief ich ein...

Als ich erwachte, war es früher Morgen. Tau benetzte die kühlen, sich streckenden, grünen Gräser,
& der Wald hinter der Bank, auf der ich gesessen, war von einem nahezu dichten Nebel
durchwachsen. Ich hatte Hunger. Großen Hunger.
Dann kletterte ich auf einen Baum, spann ein Nest, und wartete auf meine Mahlzeit.


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Montag, 6. Februar 2012

- found in the attic -

Mittwoch, 6. April 2011

Fragile Possessions, by Jens Moiré

Freitag, 18. Februar 2011

          This fragrance is a good fuck for the imagination
         Au royaume des aveugles, les borgnes sont rois
     
            

Montag, 4. Januar 2010

Die Appetenzen & Aversionen von J. Moiré





















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Fräulein Entase














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Montag, 26. Oktober 2009

Flesh & Poetry

... oder: A Myriad Me's



Mein Liebling,
mein Liebling, wir haben Jahre gebraucht um uns aus dem Pfuhl
der Verwüstung, den wir, jeder für sich, als wir uns noch nicht begegnet,
schufen, um uns zu erschaffen, darin wir einst dionysischen Gelüsten
folgten, hurten und tranken, dem Licht durch das Ergeben
in den versoffenen Schlaf wehrten oder dem Morgengrauen mit einem Fick
entgegneten, darin wir, jeder für sich, seinem Nächsten eine Gugel
aufsetzten, ihm zutranken, und ihn wie einen Affen tanzen machten,
während man tändelnd an seinen Eselsohren zupfend einer Läusesucherin
mit einem sardonischen Lächeln über leuchtenden Augen bedeutete
mit ihm zu poussieren, indes man seiner Liebsten einen Kuss aufdrückte,
dann noch einen, bis sie, konsterniert und raunzig, sich einen andren
nahm, und wir, jeder für sich, mit einer neuen Flasche, heiter dieser Spiele,
im eignen, oder hitzig mit Dreien in eines andren Bette schliefen,
einmal mit einem, ein andres mal mit Zweien an seiner Hand, und mit der andren
an der Flasche, darin wir, jeder für sich, den Irrsinn des Homunculus durch
Selbstkreuzigung zu erlöschen suchten, rein bei dieser Tat,
um uns wieder zu erheben, um Stein für Stein vorsichtig das Bollwerk zu errichten
das wir nun sind, wie wir hier sind, um zu sein, was wir sind, bevor wir waren
was wir wurden, eine leise Ahnung, Abglanz des Selbst,
jetzt Fleisch und Poesie, und jede Frage nach unserem Ich,
die Myriaden Meins, verschmolzen zu einer Einheit, mit einer Verweisung
auf unsere Kunst beantworten.


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"Körperlandschaften - Honig auf Haut"



Speisen oder Verhütungsmittel auf dem Präsentierteller,
- keine Kunst!
































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Grime & Filth











The Great Lovers


































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Upcoming vernissage...
(...more soon)























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Poetry







Das Wesen

Deine Stimme ist das Zentrum,
um das sich Du & Deine Künste dreh´n.
Wer Deine Stimme nie gehört,
der wird Dein Wesen niemals sehn.
Auge, Arm, Brust & Bein
sind edle Stützen dieses Throns;
doch kehrt sich´s um, so sind sie
arrogante Prügel blanken Hohns!








Von Wort zu Wort,
von Stein zu Stein,
von Freund zu Freund,
von Glaube zu Glaube,
von Schuld zu Schuld,
von Versuch zu Versuch,
von Ahnung zu Ahnung,
von Liebe zu Liebe,
von Anfang zu Anfang,
von Tief zu Tief,
von Träne zu Träne,
& Ende zu Ende,
wandere ich noch immer,
Tal um Tal, Gipfel um Gipfel, Trug um Trug, -& Kreis um Kreis.









Ein Wunsch

Es gibt kein Schweigen,
da selbst das Schweigen spricht;
& nirgends gibt es Ruh'.
Denn selbst im Graben noch:
von Schutt & Asche hör' ich Bomben fallen,
die nie gefallen, & doch geworfen.

- Wie will denn auch, was ist, schweigen!

Wenn die Stille im letzten Tod sein sollt',
so will ich sterben hier, nach diesem letzten Wort.









Einer Reliquie Forderung

O Tod, mein Freund, Du leichte Last,
ein großer Bruder bist Du mir & Engel,
in meinem eignen Hause, kalt, da bin ich Gast,
da Du's von Anbeginn für Dich beansprucht hast.

Mit Feuer & Schwert hast meine Liebe Du errungen,
der Busen ward mir zum Spiegel Deiner selbst, -Glückseligkeit,
doch das Du in meines Reiches Schlafsaal eingedrungen,
läßt zweifeln mich ob meiner Freiheit!

Ein Halbes nur, mein Liebster, wär' ich ohne Dich,
zu lange, Meister, das wir unser Band geknüpft
als das, Gefährt', wir ohn' den andren könnten leben,
doch als Tribut sind alte Freuden mir entschlüpft.

So, O Tod, der Du schwer dem Dasein liegst zu Füßen,
laß mich Dich nun so wie einen Freunde grüßen,
& fordern, Vater, auf eines eignen Wegs Gerechtigkeit,
-mit Dir zusammen, gut!, ist diese Welt mir Übelkeit.







Aufklarung

Solang der Haß, der Argwohn, & die Leere-Liebe
noch Wohnung nimmt in Dir,
solang wirst auch Du noch sein mein Fallensteller
trock´nen Herzens;
doch hat einmal die Liebe Dich mit ihrem warmen Hauch
umfangen,
& Deine Lung' ist prall von klarer, leichter Geistesluft,
dann wirst auch Du mich lieben, wie keinen and'ren sonst,
da ich BIN das Leben.




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Buckingham & Mylady






"Kirkegaard told the story of a fire that broke out backstage at a circus and threatened to engulf the entire tent. To forestall panic, the manager sent out a clown to alert the audience to the danger and urge them to leave instantly. But they thought the clown’s increasingly frantic urgings were just his act—part of the show. They laughed, stayed put, and perished".
(Jerome Donovan, From chapter “Reunion in The Gambia)














"Mit "Buckingham & Mylady", gegründet von Corso Cullin und Oystein Huss zählten sie schon in jungen Jahren durch berüchtigte Live Shows zur Speerspitze des Artrocks. Beeinflusst von der Ästhetik des „Cinema of Transgression“ bieten sie dem Publikum Konzerte, die man eher dem Bereich der Performance oder besser der Body Art zu rechnen muss. Ihre gesamte Diskographie, die insgesamt 8 Studioalben aufweist, und ebenso viele Soloalben, kann man als Gesamtkunstwerk verstehen. Mit der Verschmelzung von Musik, Literatur und Body Art versuchen sie auf ihren Konzerten dem Publikum das Gefühl der Selbstauflösung, der totalen Befreiung zu infiltrieren. Wie sie sagen, sei das dem Publik das erste Mal richtig bei einem Gig in Istanbul widerfahren, zu der Zeit, als sie die repetitive Musik für sich entdeckten. Repetitive Musik kann ein Individuum in tranceähnliche Zustände versetzen, da sie auf ständiger Wiederholung ihrer inneren wie äußeren Struktur basiert, in der sich die Wahrhaftigkeit der Dinge offenbart und manifestiert. Die Literatur interessiert sie nicht als ästhetisches Mittel, sondern als eines der Tat, sie wollten sie nicht auf der Ebene der Fiktion betreiben, sondern Realitäten schaffen. Liest oder hört man manche Texte, wird man merken, dass ihre Literatur die Anwesenheit des Körpers spürbar macht, und durch die Verbindung zu den geistigen Ideen der Wörter unmittelbare Reaktionen des desselben herbeizuführen vermag.


"Seit ihrer Gründung haben sie mit unzähligen bekannten Musikern und Künstlern in aller Welt zusammengearbeitet, und ich bin der der Meinung, Buckingham & Mylady haben bisher mehr für die Avantgarde getan als Mutter Theresa für die Armen. Und in prophezeihe, dass Buckingham & Mylady in ferner Zukunft als Bezeichnung für die Stilepoche des frühen 21. Jahrhundert verwendet wird".

Jeffrey Weamer (Journalist and leadsinger of The Millers)




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"Das Erwachen"

... der erste Teil der "Ego"-Filmreihe.


"Müde bin ich, müde des Lebens wie sie es leben, und wie ich es auch zum großen Teil bis jetzt tat, obgleich mein Herz, mein Geist und meine Seele stets zugleich in anderen, nicht irdischen Sphären lebten... Ich schäme mich zutiefst für meine unzähligen Fehlleistungen an Selbstverantwortung. Ein jeder hat die Pflicht sein Ich zu suchen, und dieses soweit möglich auszuschöpfen!
-Die Zeit des großen Umbruchs ist gekommen: Die Zeit sein altes, transparentes Ich auszulöschen, abzutöten, und also sich häutend und transformierend, sein wahres Ich anzunehmen.
-Ich werde meinen Weg dorthin schriftlich festhalten müssen."




Dieser Prolog des Kurzfilms "Das Erwachen" (2003 entstanden) ist ein Auszug aus dem noch im entstehenden Roman von J. Moiré. Der Film dokumentiert den beginnenden Versuch einer Selbst-Auslöschung des Protagonisten, wobei dieser dadurch sein wahres Ich zu erlangen sucht. Die repetitiv angelegten Geräusche im Vordergrund, als musikalisches Visual Key zu verstehen, dienen als Gerüst der äußeren Handlung, wobei die innere durch die Bilder gehalten wird.
Somit entstand der in dem Zyklus dennoch für sich selbst stehende erste Teil, wiederum ein Zyklus in sich, in dessen Mitte das uns bisher bekannte alte Ego des Protagonisten steht.




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The Backslidboy


Into the Empty














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Freilight Heller








I am the appriser between Adam I-dolf and Eva White,
the manager of Eva's Ivory-budget,
the subliminal voice of Eva and Adam,










the cagekeeper of their citizens,


the mediator of Adam's fairies,


the toydealer of all sorts,









the immovable person between Adam and Eva outside the I-tower,
the crippled perverted with the golden arm,
and... -I am !









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